20260203 petar beresSchon der erste Blick auf die Statistik lässt einen staunen: Die über 300 Mitglieder des BSK Hannover-Seelze kommen aus 25 Ländern. 11 Deutsche Meistertitel errangen seine Athlet:innen bislang. In der Saison 2013/2014 ist die Mannschaft in die Geschichte des Boxsports eingegangen. Nicht einen Mannschaftskampf hat der BSK in dieser Saison verloren. 2017/2018 war der Verein letztmalig deutscher Meister, mehrmals endete man auf dem zweiten Platz der Box-Bundesliga. Und das, obwohl der Verein erst 1993 gegründet wurde. Der BSK Hannover-Seelze legt neben sportlichen Erfolgen besonderen Wert auf ein familiäres Miteinander von Männern, Frauen, Kindern, Wettkämpfern und Hobbyboxern mit den unterschiedlichsten nationalen, religiösen und kulturellen Hintergründen. Der Verein ist im besten Sinne Multikulti!

Was früher und auch jetzt noch häufig Amateurboxen genannt wird, heißt offiziell olympisches Boxen. Olympisch wurde die Kampfsportart im Jahre 1904 bei den Sommerspielen im amerikanischen St. Louis. Erst im Jahre 2012 durften auch Frauen an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Ein Boxkampf nach den olympischen Regeln dauert 3 Runden a 3 Minuten. Bei den Männern wird in 9 Gewichtsklassen gekämpft, 10 bei den Frauen. Gewinnt keiner der Kontrahenten durch K.O. oder Abbruch, dann müssen die Punktrichter die Zahl der Treffer werten. Frauen und Jugendliche tragen einen Kopfschutz.

Dass Boxen für Kinder und Jugendliche eine persönlichkeitsstärkende Wirkung hat, da sind sich die meisten Pädagogen und Psychologen einig. Daneben entwickelt Boxen Kondition, Kraft, Beweglichkeit und Geschwindigkeit. Bewegungen müssen sauber ausgeführt werden, räumliches Vorstellungsvermögen und vorausschauendes Denken sind wichtig. Weil Kinder im Boxtraining sich selbst als stark und kompetent erfahren, steigt auch das Selbstbewusstsein. Die jungen Menschen lernen, sich zu behaupten und gleichzeitig den Standpunkt anderer zu respektieren. Im Training müssen sie ihre Emotionen kontrollieren und entwickeln Frustrationstoleranz. Auch das kommt Kindern im Alltag zugute.

Der hannoversche Fotograf Petar Beres, verfolgt das Boxen beim BSK Hannover-Seelze fotografisch seit etwa 2 Jahren. Die fotografische Arbeit am Ring ist anspruchsvoll. Schon aufgrund der Lichtverhältnisse, der Geschwindigkeit des Sports und der Ringseile, die dem Fotografen oft im Wege sind. Petar Beres hat nach seiner Migration von Ungarn nach Deutschland eine Zeit lang als Pressefotograf gearbeitet, ehe er das Fotografieren neben seiner Berufstätigkeit bei der Stadt Hannover nur noch aus Liebhaberei betrieb. Im Jahre 2000 wurde er Mitglied und Stellvertretender Vorsitzender im Haus der Fotografie in Hannover-Linden. Nach dessen Schließung betreibt er mit dem Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover die Fotogalerie GAF als Mitglied des Vorstandes.

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 11. Februar um 19 Uhr
Ausstellung vom 12. Februar bis 15. März 2026,
Do.-So. von 12 bis 18 Uhr

Grußwort von Brgit Honé, Vorstandvorsitzende der Lotto-Sport-Stiftung | Laudatio von Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums

Galerie für Fotografie Hannover (GAF)
Eisfabrik
Seilerstraße 15d
30171 Hannover
Germany

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