Bachelorarbeiten 2026|01 Visual Journalism
Fotografien von Martin Albermann, Lasse Branding, Andreas Briese, Simon Eymann, Emilie Herbst, Rafael Heygster, Joshua Lennart Hummel, Lorenz Alois Huter, Timo Jaworr, Aaron Leithäuser, Martin Ly, Alex Martin, Stefan Nieland, Felix Posner, Moritz Schorpp, Nora Schwarz.
Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um 19:00 Uhr
Ausstellung vom 22. Januar - 01. Februar 2026, täglich von 12 bis 20 Uhr
Die 16 Bachelorarbeiten der Absolvent:innen des Studiengangs Visual Journalism and Documentary Photography zeigen Themen von individueller Lebensgestaltung über Umwelt- und Arbeitsfragen bis hin zu politischen, sozialen und historischen Prozessen. Die Arbeiten untersuchen, wie Menschen ihren Platz in der Gesellschaft finden, wie Landschaften, Städte und Kulturen sich verändern und wie Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit visuell erzählt werden können. Präzise und sensibel fotografieren und filmen die Absolvent:innen Menschen, Orte und Ereignisse und hinterfragen bestehende Narrative auf subtile, aber eindringliche Weise.
So zeigt «While we are still here» von Aaron Leithäuser die Bewohner:innen des Wohnprojekts »Lebenstraum Lebensgemeinschaft Jahnishausen« und fragt nach Selbstbestimmung im Alter, während »Zwischen Innen und Außen« von Joshua Lennart Hummel die Bedeutung von Arbeit für Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen beleuchtet. Stefan Nieland dokumentiert in »Megaincendio« die Folgen des verheerenden Großbrandes in Valparaíso, Chile, und Moritz Schorpp verhandelt in »The Melody of a Fallen Tree« Herkunft, Erinnerung und Verlust in seiner Heimatregion Schwarzwald. Mit »Fluch der Algen – algues maudites« thematisiert Emilie Herbst die ökologische und gesundheitliche Bedrohung durch die massive Ausbreitung von Grünalgen an den Küsten der Bretagne. »Spiridons Erben« von Timo Jaworr porträtiert die außergewöhnliche Disziplin von Läufer:innen des 100 Marathon Clubs, während Felix Posner in »Stage of Inclusion« Einblicke in die Ausbildung von Schauspielstudierenden mit geistiger Behinderung gibt. In »Democracy Dies in Daylight« untersucht Rafael Heygster die Selbstinszenierung und das Erstarken rechter Bewegungen in Deutschland. Lorenz Alois Huter hinterfragt in »Kitzbühel – a Rigid Gaze?« touristische Bildwelten seiner Heimatstadt, während Lasse Branding in »The Atlas of Evidence: Visual Perspectives of the ICTY« Fotografien als juristische Beweisstücke und historische Zeitzeugnisse analysiert. Simon Eymann macht in »Jurtopia« alternative Lebensformen mittels Virtual Reality erfahrbar. »Songs of the Taiga« von Nora Schwarz thematisiert das stille Verschwinden borealer Urwälder in Schweden, Alex Martin untersucht in »UTOPIA« die Geschichte und den möglichen Niedergang der ungarischen Industrie- und Planstadt Dunaújváros, Andreas Briese richtet in »Fettes Land« den Blick auf die Schwarzerde der Hildesheimer Börde, während Martin Albermann in »Wo Marx nie war« den Wandel der Stadt Chemnitz zwischen Aufbruch und Stillstand beschreibt. In »Arbeit an der Pause« schließlich beobachtet Martin Ly kurze, oft übersehene Momente der Erholung im Arbeitsalltag.
Galerie für Fotografie Hannover (GAF)
Eisfabrik
Seilerstraße 15d
Hannover 30171
Germany
"Spannungsräume" in der Wassermühle Sudweyhe
Skulpturen aus Holz, Stein, Bronze und Zirkon von Uwe Hansmann – mal federleicht, mal imposant – treffen auf Strukturbilder in kräftigen Farbtönen und filigrane Kompositionen mit Blattgold von Manuela Mordhorst. Unter dem Titel „Spannungsräume“ präsentieren die beiden Künstler ihre Werke und zeigen wie gut unterschiedliche Kunstrichtungen, Materialien und Herangehensweisen miteinander harmonieren können.
Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis zum 15. März 2026 immer sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr zu sehen.
Weitere Termine im Zuge der Ausstellung:
Sonntag, 15. Februar 2026, 15:00 - 17:00 Uhr: Lesung mit Uwe Hansmann
Sonntag, 15. März 2026, 16:00 Uhr: Finissage
Veranstaltungsort
Wassermühle Sudweyhe
Im Mühlengrunde 15
28844 Weyhe
Veranstalter
Rathaus Bereich Kultur
Henry-Wetjen-Platz 4
28844 Weyhe
JAZZ COLOURS - Ausstellung mit Werken von Jürgen Born
Die Kunst von Jürgen Born hat Sprengkraft! Sie sprengt die Genre-Grenze von Malerei und Musik, schafft es scheinbar mühelos, dass eine mit dem anderen zu verbinden und beides wechselseitig ineinander aufgehen zu lassen. Seine Bilder sind alles andere als stumm oder eindimensional. Sie lassen sich nicht neutral ‚konsumieren‘ oder rein kunstwissenschaftlich analysieren, sondern wollen uns ‚packen‘, uns persönlich und emotional ansprechen. Jürgen Borns „Jazz Colours“- Bilder demonstrieren eindrucksvoll, dass Musik uns ganzheitlich anspricht, bewegen und erreichen will und dass Malerei mehr ist als Farbe und Form auf einer Fläche. Seine Klangbilder berühren unmittelbar. Seine gemalte Musik ist einfach im wahren Sinne des Wortes attraktiv, zieht uns an und mitten hinein in das Geschehen – der Kunst, des Lebens, der Live-Performance.
Den „Jazz Colours“-Bildern ist deutlich anzumerken, ja abzuspüren, dass hier jemand malt, der selbst begeistert ist von seinen Sujets und ihrer Leidenschaft für Musik. Ein Künstler, der die Musik, die Musiker*innen liebt, die er ‚abbildet‘, deren Klänge er in Farbe und Form überführt.
Jürgen Born ist selbst ein großer Fan von Jazz, Funk, Blues und Soul und hat lange als DJ in diversen Clubs aufgelegt. Er studierte Freie Kunst an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover und arbeitete in den 1980er-Jahren in der dortigen Kestner Gesellschaft. Seine maßgeblichen künstlerischen Einflüsse sieht er vor allem im Expressionismus und der zeitgenössischen „Wilden Malerei“. Anlässlich der Ausstellung seiner Werke in Loccum erklärt er: „In der Musik, wie auch in der Malerei, steht die nonverbale Weitergabe von Informationen im Vordergrund. Es geht um die persönliche Erfahrung, um sinnliche Eindrücke, um Schmerz, Liebe und Glück. Bei der ‚Jazz Colours‘-Serie entstehen zuerst die Klangbilder nach der Musik der später ins Bild gesetzten Musiker. Der Klang ist für mich erst einmal etwas Strahlendes, wie Licht.“
Von der Strahlkraft seiner Kunstwerke können sich Besucher* innen und Tagungsgäste auf dem Campus Loccum selbst ein Bild machen. Prof. Dr. Silke Leonhard, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts (RPI) in Loccum, freut sich sehr über die Ausstellung: „Jürgen Borns Kunst weckt Resonanzen. Den Klang und die Bewegtheit der Musik kann man in seinen Klangbildern sehen und fast hören.“ Herzliche Einladung, die Strahlkraft der Musik und den Farbenklang der Malerei von Jürgen Born auf dem Campus Loccum zu erleben!
Dr. Matthias Surall
Ausstellung
2.9.25 – 24.2.26
Münchehäger Str. 6
& Uhlhornweg 10 – 12
31547 Rehburg-Loccum
Mo – Sa: 7.30 – 20 Uhr
So: 8 – 14 Uhr