Kunstvereins unterwegs in Trier, Luxemburg und Metz
Reise des Kunstvereins nach Trier, Luxemburg und Metz vom 24.09. – 27.09.2026
Vier kunstsinnige Tage im Dreiländereck von Saarland, Lothringen und Luxemburg! Im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich - an Rhein und Mosel besuchten 21 Kunstvereinsmitglieder hochkarätige Kunstmuseen. Schon auf der Hinfahrt begeisterte das Arp Museum Bahnhof Rolandseck vom Architekten Richard Meier.
Vom Standorthotel in Trier erkundeten sie mit fachkundigen Führungen die Stadt Trier, sowie Luxemburg mit dem dem Musee d`Àrt Moderne Grand-Duc Jean (MUDAM) vom Architekten Leoh Ming Pei und das lothringische Metz und dem Centre Pompidou Metz vom Architektenduo Jean de Gastines und Shigeru Ban. Während das Pariser Museum geschlossen ist, werden in der Dependance in Metz zurzeit hochkarätige Ausstellungen und außergewöhnliche Werke aus Paris gezeigt. Eine Weinverkostung auf einem regionalen Weingut an der Mosel ermöglichte Einblicke in die Arbeit der Winzer.
Auf der Rückreise stand in Wiesbaden der Besuch des hessischen Landesmuseums mit seiner herausragenden Sammlung Jugendstil und das Museum Reinhard Ernst mit seiner Sammlung abstrakter Kunst auf dem Programm. Das faszinierende Museumsgebäude von dem japanischen Architekten Fumihiko Maki wurde erst im Juni 2024 neu eröffnet.
Ton an
Richard Hawkins - Potentialities in der Kestner Gesellschaft
Besuch der Ausstellung Richard Hawkins -Potentialities in der Kestner Gesellschaft am 26.06.2026
„Alberto Giacometti. Das Maß der Welt“ - Bremer Kunsthalle 15.1.2026
Ein Baum wird zur stehenden Frau, ein Berg zu einer männlichen Büste.
Die erste große Alberto-Giacometti-Retrospektive in Deutschland seit mehr als zehn Jahren zeigt zweierlei: Wie intensiv sich der berühmte Schweizer Bildhauer und Maler mit Landschaften beschäftigte und wie diese seine Kunstwerke beeinflussten. Bekannte Meisterwerke sowie bisher Unveröffentlichtes beleuchten erstmals Giacomettis Faszination für die Verbindung von Mensch und Natur, inspiriert durch Ideen der Romantik.
Bilder von Elke Obermöller:
Besuch der Ausstellung Niki. Kusama. Murakami - Sprengelmuseum Hannover
„Love You For Infinity“ - Besuch der Ausstellung Niki. Kusama. Murakami. im Sprengelmuseum Hannover
Der Kunstverein Neustadt besuchte die obengenannten Ausstellung am 28. Oktober 2025. Anlass dieser Ausstellung war der 25. Jahrestag der Schenkung von über 400 Werken, die Niki de Saint Phalle im Jahr 2000 dem Museum gemacht hat. Das Sprengelmuseum besitzt seither die weltweit größte Sammlung ihrer Werke.
Niki de Saint Phalle ist unter anderem Schöpferin der Nanas. Die Verbindung von Popkultur mit politischen und gesellschaftlichen Botschaften ist typisch für ihr Werk. Die Arbeiten von Kusama sind dem Werk der Französin der nah: Markenzeichen ihrer Kunst sind die bunten „Polka Dots“ und die verspiegelten „Infinity Rooms“. Murakami ist nicht nur für seine „Superflat“-Werke bekannt, die stark von der Mangakultur beeinflusst sind. Er hat auch Musikvideos für u.a. Billie Eilish gestaltet.
Das Verhältnis von Kunst und Kommerz ist ein Element, dass die Arbeiten der drei Künstler und Künstlerinnen sehr eng verbindet.
Besuch des Museum Kunststätte Bossard
Johann Bossard erhielt 1907 einen Ruf als Bildhauer an die Kunstgewerbeschule in Hamburg ( heute: Hochschule für Bildende Künste). Nahe Jesteburg, auf einem ca. 3ha großen Grundstück in der Nordheide verwirklichten Joh.M. Bossard /1874 – 1950) und seine Frau Jutta Bossard ( 1903 – 1950) ihren Lebenstraum von einer expressiven Stätte, wo verschiedene Künste wie Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen. Dabei wurden nicht nur verschiedene Stile der Zeit aufgegriffen, sondern auch unterschiedliche und moderne Materialien verwendet.
Das Museum stellt den wissenschaftlichen und professionellen Umgang mit der Erforschung der eigenen Geschichte dar.
Das Museum Kunststätte Bossard ist ein Ort, an dem expressionistische Bauweise, Wandmalerei und Raumausstattung im ursprünglichen Zusammenhang erhalten geblieben sind. Neben der künstlerisch gestalteten Gartenanlage mit ihren Skulpturen sind der Kunsttempel sowie der Eddasaal und das Wohn- und Atelierhaus zu sehen. Sonderausstellungen im neuen Atelier ergänzen die Auseinandersetzung des Bossardschen Gesamtkunstwerks und des gesamten künstlerischen Schaffens im historischen Zeitkontext.
















































































































































